Ein Verein, ein Haus, eine Aufgabe
Der K3 – Kino-, Kunst- u. Kulturverein Lambach ist der gemeinnützige Verein rund um das KINOLA. Familie und Verein betreiben das Kino gemeinsam.
Vereinszweck
Der Verein ist nicht auf Gewinn gerichtet. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke: die Förderung der Kultur und Kunst, insbesondere der Kinokultur und der Filmkunst.
Die ideellen Mittel dafür sind kulturelle Veranstaltungen – vor allem Filmvorführungen, dazu Ausstellungen, Konzerte, Diskussionen, Vorträge und Öffentlichkeitsarbeit.
Die materiellen Mittel stammen aus Mitgliedsbeiträgen, Erträgen aus Veranstaltungen, Spenden und der Führung des Kinos.
Was das praktisch heißt
- Ein Filmprogramm für die Region, das nicht nur nach Auslastung zusammengestellt wird
- Erhaltung eines Kinohauses, das seit fast hundert Jahren in Betrieb ist
- Technik auf aktuellem Stand, damit Filmkunst so aussieht und klingt, wie sie gemeint ist
- Vermittlungsarbeit für Schulen, Familien und Publikum, das mehr will als den Blockbuster
- Ein Ort, an dem Menschen aus dem Bezirk einander noch persönlich begegnen
Das Haus
Leitenstraße 6, mitten in Lambach. Drei Gehminuten vom Bahnhof.
- 1927
Ferdinand Grassinger baut das Lichtspieltheater in der Leitenstraße. Seither wird hier Kino gespielt – inzwischen in der vierten Generation.
- Jahrzehnte danach
Filmpremieren mit Gästen von Pierre Brice bis Karl Merkatz, dazu Konzerte, Kabarett und Lesungen. Das Kino ist Veranstaltungshaus für die ganze Gegend.
- 2012
Gründung des Kinovereins. Der Betrieb eines kleinen Kinos ist wirtschaftlich allein nicht mehr zu tragen – die Mitglieder werden zur zweiten Säule.
- 2021
Saal 2 „Viktor“ erhält Laserprojektion.
- 2026
Saal 1 „Ferdinand“ bekommt 4K-Laserprojektion, im Juli folgt eine neue digitale Beschallungsanlage mit neuem Frontsystem. Damit zählt das Haus technisch zu den modernsten Kinos Oberösterreichs.
- Bald
100 Jahre Kino in Lambach. Ein Jubiläum, auf das wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern zugehen.
Zwei Säle
Benannt nach dem Erbauer Ferdinand Grassinger und dessen erstem Sohn Viktor.
Saal 1 „Ferdinand“
- Plätze
- rund 70 Premiumplätze mit Fußablagen, dazu 45 Balkonplätze
- Bild
- 4K-Laserprojektion (2026)
- Ton
- digitale Beschallungsanlage mit neuem Frontsystem (seit Juli 2026)
- Historisch
- 35-mm-Anlage, weiterhin funktionsfähig
Saal 2 „Viktor“
- Plätze
- 29 Premiumplätze mit Fußablagen
- Bild
- Laserprojektion (seit November 2021)
- Profil
- der Saal für das feinere Programm – Dokumentarfilm, Originalfassungen, Reihen
Die alte Technik bleibt
35 mm, betriebsbereit
Als die Kinos digitalisiert wurden, sind die meisten 35-mm-Maschinen verschrottet worden. Unsere stehen noch, sind gewartet und können laufen. Das ist kein Museumsstück im Schaukasten, sondern Handwerk, das man gebrauchsfähig hält – für Filmkopien, die es nur so gibt, und für Abende, an denen das Rattern zum Programm gehört.
Die Erhaltung dieser Technik kostet Zeit und Geld. Auch dafür gibt es den Verein.
Wir sind nicht allein
Verein kinokultur
Das KINOLA gehört zum Verein kinokultur, dem Zusammenschluss der unabhängigen Kinos in Oberösterreich. Zwölf Häuser haben ihn 2008 gegründet, um gemeinsam zu tun, was allein keines schafft: Programm austauschen, Erfahrung teilen, gegenüber Verleih und Förderstellen mit einer Stimme sprechen.
Auf kinokultur.net finden Sie alle beteiligten Kinos mit ihren Kontaktdaten – und die Programmkinocharts für Oberösterreich.
Kinobuffet mit Haltung
Unser Buffet öffnet 45 Minuten vor Filmbeginn und schließt, wenn der Film startet. Das ist Absicht: Wer vorher oder nachher essen und trinken möchte, soll das in der Lambacher Gastronomie tun. Ein Kino lebt vom Ort, an dem es steht.
Was es bei uns gibt, kommt weitgehend aus der Umgebung: Eis vom Toblerhof, regionale Biere und Limonaden, ausgewählte Weine. Gemeinnützig und nachhaltig ist für uns kein Schlagwort auf der Startseite, sondern eine Einkaufsentscheidung.