Ein Verein, ein Haus, eine Aufgabe
Der K3 – Kino-, Kunst- u. Kulturverein Lambach ist der gemeinnützige Verein rund um das KINOLA. Familie und Verein betreiben das Kino gemeinsam.
Vereinszweck
Der Verein ist nicht auf Gewinn gerichtet. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke: die Förderung der Kultur und Kunst, insbesondere der Kinokultur und der Filmkunst.
Die ideellen Mittel dafür sind kulturelle Veranstaltungen – vor allem Filmvorführungen, dazu Ausstellungen, Konzerte, Diskussionen, Vorträge und Öffentlichkeitsarbeit.
Die materiellen Mittel stammen aus Mitgliedsbeiträgen, Erträgen aus Veranstaltungen, Spenden und der Führung des Kinos.
Was das praktisch heißt
- Ein Filmprogramm für die Region, das nicht nur nach Auslastung zusammengestellt wird
- Erhaltung eines Kinohauses, das seit fast hundert Jahren in Betrieb ist
- Technik auf aktuellem Stand, damit Filmkunst so aussieht und klingt, wie sie gemeint ist
- Vermittlungsarbeit für Schulen, Familien und Publikum, das mehr will als den Blockbuster
- Ein Ort, an dem Menschen aus dem Bezirk einander noch persönlich begegnen
Unsere Ziele
So steht es in den Statuten des Vereins – und so arbeiten wir.
- Kinokultur und Filmkunst in Lambach und im Bezirk Wels-Land fördern
- Ein Kinohaus aus dem Jahr 1927 erhalten und in Betrieb halten
- Filme zugänglich machen, die sonst in der Region nicht zu sehen wären
- Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Kino ermöglichen
- Kino als Ort der Begegnung erhalten, nicht nur als Vorführsaal
- Das Wissen um historische Kinotechnik bewahren
Unsere Aktivitäten
Was der Verein das ganze Jahr über tatsächlich tut.
- Vier bis sechs Filmvorstellungen an fast jedem Spieltag
- Österreichischer Film, europäisches Kino, Dokumentarfilm
- Originalfassungen mit deutschen Untertiteln
- Schulvorstellungen für den Schulstandort Lambach, teils gemeinsam mit dem Land Oberösterreich
- Ermäßigtes Kinder- und Familienprogramm
- Lesungen auf der Kinobühne
- Filmgespräche mit Gästen
- Liveübertragungen aus dem Royal Opera House London
Zwei gemeinnützige Träger, ein Haus
Das Kino in Lambach wird von zwei Rechtsträgern gemeinsam getragen. Beide verfolgen gemeinnützige Zwecke, beide sind nicht auf Gewinn gerichtet.
K3 – Kino-, Kunst- u. Kulturverein Lambach
- Rechtsform
- Verein nach dem österreichischen Vereinsgesetz
- ZVR-Zahl
- 853879094
- Sitz
- Leitenstraße 6, 4650 Lambach
- Zweck
- Förderung der Kultur und Kunst, insbesondere der Kinokultur und der Filmkunst
Der Verein trägt die kulturelle Arbeit: Programmauswahl, Vermittlung, Veranstaltungen, Mitglieder und Förderer.
KINOLA gemeinnützige Kinobetriebs GmbH
- Rechtsform
- gemeinnützige GmbH
- Firmenbuch
- FN 563843g
- UID
- ATU77286036
- Sitz
- Leitenstraße 6, 4650 Lambach
Die Gesellschaft führt den laufenden Kinobetrieb: Personal, Technik, Gebäude, Abrechnung mit den Filmverleihen.
Gemeinnützig heißt nicht einnahmenlos
Ein Kino kostet Geld, jeden Tag. Dass wir Eintritt verlangen, steht der Gemeinnützigkeit nicht entgegen – es ist die Voraussetzung dafür, dass es das Haus nächstes Jahr noch gibt.
Wofür die Einnahmen da sind
Eintritte, Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Förderungen decken den laufenden Betrieb: Filmmieten, Strom und Heizung, Wartung und Erneuerung der Technik, die Erhaltung eines Hauses aus dem Jahr 1927.
Es gibt keine Gewinnausschüttung. Was übrig bleibt, geht zurück in Programm, Technik und Haus.
Vom Finanzamt anerkannt
Der Verein K3 ist ein gemeinnütziger Verein nach dem Vereinsgesetz (ZVR 853879094); sein Zweck ist in den Statuten festgeschrieben und nicht auf Gewinn gerichtet. Auch die Betriebsgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt:
„Nach Ansicht des Finanzamtes Österreich, Dienststelle Grieskirchen Wels, erfüllt der Gesellschaftsvertrag der KINOLA gemeinnützige KinobetriebsgmbH die Kriterien der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung für die steuerliche Begünstigung gemeinnütziger Zwecke.“ Finanzamt Österreich, Dienststelle Grieskirchen Wels
Das Haus
Leitenstraße 6, mitten in Lambach. Drei Gehminuten vom Bahnhof.
- 1927
Ferdinand Grassinger baut das Lichtspieltheater in der Leitenstraße. Seither wird hier Kino gespielt – inzwischen in der vierten Generation.
- Jahrzehnte danach
Filmpremieren mit Gästen von Pierre Brice bis Karl Merkatz, dazu Konzerte, Kabarett und Lesungen. Das Kino ist Veranstaltungshaus für die ganze Gegend.
- 2012
Gründung des Kinovereins. Der Betrieb eines kleinen Kinos ist wirtschaftlich allein nicht mehr zu tragen – die Mitglieder werden zur zweiten Säule.
- 2021
Saal 2 „Viktor“ erhält Laserprojektion.
- 2026
Saal 1 „Ferdinand“ bekommt 4K-Laserprojektion, im Juli folgt eine neue digitale Beschallungsanlage mit neuem Frontsystem. Damit zählt das Haus technisch zu den modernsten Kinos Oberösterreichs.
- Bald
100 Jahre Kino in Lambach. Ein Jubiläum, auf das wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern zugehen.
Zwei Säle
Benannt nach dem Erbauer Ferdinand Grassinger und dessen erstem Sohn Viktor.
Saal 1 „Ferdinand“
- Plätze
- rund 70 Premiumplätze mit Fußablagen, dazu 45 Balkonplätze
- Bild
- 4K-Laserprojektion (2026)
- Ton
- digitale Beschallungsanlage mit neuem Frontsystem (seit Juli 2026)
- Historisch
- 35-mm-Anlage, weiterhin funktionsfähig
Saal 2 „Viktor“
- Plätze
- 29 Premiumplätze mit Fußablagen
- Bild
- Laserprojektion (seit November 2021)
- Profil
- der Saal für das feinere Programm – Dokumentarfilm, Originalfassungen, Reihen
Der Maschinenraum
Im Vorführraum stehen zwei Ernemann 7B. Jede von ihnen nahm einen Akt mit höchstens 25 Minuten Film auf – wer im richtigen Moment von der einen auf die andere überblendete, ließ das Publikum nie merken, dass der Film aus Stücken bestand. Als die Kinos digitalisiert wurden, sind die meisten dieser Maschinen verschrottet worden. Unsere stehen noch, sind gewartet und können laufen. Wie das Gegenstück von heute aussieht, zeigen die letzten beiden Bilder: der zweite Vorführraum, in dem Projektor, Server und Verstärker auf wenigen Quadratmetern stehen. Zum Vergrößern anklicken.
Die Erhaltung dieser Technik kostet Zeit und Geld. Auch dafür gibt es den Verein – Mitglied werden →
Wir sind nicht allein
Verein kinokultur
Das KINOLA gehört zum Verein kinokultur, dem Zusammenschluss der unabhängigen Kinos in Oberösterreich. Zwölf Häuser haben ihn 2008 gegründet, um gemeinsam zu tun, was allein keines schafft: Programm austauschen, Erfahrung teilen, gegenüber Verleih und Förderstellen mit einer Stimme sprechen.
Auf kinokultur.net finden Sie alle beteiligten Kinos mit ihren Kontaktdaten – und die Programmkinocharts für Oberösterreich.
Warum unser Buffet früh schließt
Das Buffet im Haus öffnet 45 Minuten vor Filmbeginn und schließt, wenn der Film startet. Das ist Absicht: Wer vorher oder nachher essen und trinken möchte, soll das in der Lambacher Gastronomie tun.
Ein Kino lebt vom Ort, an dem es steht – und der Ort soll vom Kino leben. Deshalb halten wir das eigene Angebot bewusst klein und kaufen ein, was in der Umgebung erzeugt wird.
Helfen Sie mit, das Kino zu erhalten
Der Verein lebt von Menschen und Betrieben, die mittragen. Schon 25 Euro im Jahr halten das Haus offen.







